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E-Gitarre - Elektrische Gitarre

Nachdem bereits Gitarren elektrisch verstärkt wurden, versuchte man neue Wege zu gehen. Die Firma Rickenbacker brachte 1932 einen elektromagnetischen Tonabnehmer heraus, welcher eine einfache Brettgitarre (ohne Hohlraum) verstärkte.

Der Tonabnehmer machte sich die Saitenschwingungen von Stahlsaiten direkt zunutze und basierte auf dem Prinzip der Induktion.

Auch der Mandolinen- und Gitarrenhersteller Gibson experimentierte mit Tonabnehmern. Schliesslich kamen elektroakustische und semiakustische Instrumente dabei heraus. Man ging dabei von der Jazzgitarre aus.

Zu den berühmtesten E-Gitarren zählen die Stratocaster und die Telecaster von von der Firma Fender und die Gibson Les Paul (Siehe weiter unten) und die Gibson SG von der Firma Gibson.

 

Solid Body-Gitarre

Da der Resonanzkörper bei der elektrischen Gitarre beinahe überflüssig ist, kam man auf die Idee, diesen wegzulassen. Da eine solche Gitarre aber kaum in den Händen gehalten werden kann und das Holz eben doch noch für den Klang verantwortlich ist, hat man einen Korpus aus Holz ohne Hohlraum geschaffen. Diese Gitarren sind natürlich einiges schwerer, da mehr Holz dran ist als bei einer hohlen Gitarre.

 

Gitarrenmodell Les Paul

Der Gitarrist Lester Polfus auch unter dem Künstlernamen Les Paul bekannt, kam eines Tages auf die Idee, seine semiakustische Gitarre ausstopfen zu lassen; die Solid Body-Gitarre war geboren.

Der Hersteller Gibson baute darauf eine Serie solcher Gitarren und gab ihnen den Namen Les Paul. Deses Gitarrenmodell von Gibson gehört heute noch zu den meist verbreiteten und meistkopierten Modellen der E-Gitarrenindustrie.

Anfangs war sie mit einem einspuligen Tonabnehmer namens P90 bestückt. Als der Humbucker aufkam, verwendete Gibson bei den meisten Les Paul-Modelle Humbucker, welche einen fetten, warmen Ton und weniger Nebengeräusche produzierten.

Les Paul-Modelle haben einen Korpus aus Erle oder Mahagoni, welcher häufig noch mit einer schönen Decke aus Ahorn überdeckt ist. In den meisten Fällen haben Paulas, wie sie auch genannt werden, einen Hals, der mit dem Korpus verleimt wurde (nicht etwa verschraubt), was der Gitarre mehr Sustain (einen längeren Ton) verleiht.

Bei den meisten Modellen von Gibson ist die Kopfplatte abgewinkelt. Die Länge der Mensur beträgt bei Gibsonmodellen 628mm, was vergleichsweise kurz ist und gerade kleineren Händen das Spielen erleichtert.

 

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