Gitarrenakkorde | Gitarrengriffe | Guitar Chords

 

 

 

C

C#

Db

D

D#

Eb

E

F

F#

Gb

G

G#

Ab

A

A#

Bb/B*

B/H*

C

 

 
 
<< Previous    1  2  [3]  4  5  ...7    Next >>
     

Die Geschichte des Hard Rock

Entstehung und Musiklegenden

Doch als eine Charles Manson-Sekte 1969 die schwangere Sharon Tate ermorden, gelten sie als Handlanger Satans und die Tour wird verschoben. Um nicht wieder mit mordeslustigen Banden in Verbindung gebracht zu werden, nimmt man am nächsten Album zwei Namensänderungen vor.

Zu den Aufnahmen von „Volume 4“ 1972 setzten sie sich ins sonnige Kalifornien ab. Das Ergebnis am Ende: 65.000 Dollar Ausgaben für die Produktion, und 75.000 Dollar Ausgaben für Kokain. Durch diesen Drogenkonsum, Management Probleme und Schreibblockaden erleben sie Mitte der 70er ein Tief.

Zwar beweisen sie mit „Sabotage“ noch alte Klasse, die zwei Folgealben können jedoch nicht mehr überzeugen. 1976, mitten im Start der englischen Punkbewegung um die Sex Pistols, wird es leiser um BLACK SABBATH und Konsorten wie LED ZEPPELIN. 79 verzieht sich Osbourne ins Studio um sein erstes Soloalbum aufzunehmen, mit welchem er zur alten Kreativität zurückfindet.

Die anderen drei holen sich jedoch ex-RAINBOW-Sänger Ronnie James Dio als Ozzy-Ersatz ins Boot. Was anfangs niemand für möglich gehalten hat, wird jedoch wahr: mit den drei Alben um Dio schaffen sie es zu altem Erfolg zurück. Doch Dio wollte nicht mehr, so wurde ex-DEEP PURPLE-Frontmann Ian Gillian einberufen.

Dies erweist sich jedoch auf der folgende Tour als Flop. 1989 ist Iommi das einzig verbliebene Ur-Bandmitglied. Zusammen mit Tony Martin bringt er „Headless Cross“ heraus, an welchem auch ein QUEEN- und WHITESNAKE-Mitglied beteiligt sind. Nach einer Rückkehr von Dio 92 darf jedoch Martin wieder als Sänger auftreten.

Die beiden erscheinenden Alben gehören jedoch zu den schlechtesten ohne Osbourne. Bis 1997 ist es ruhig, dann entlässt Iommi alle Mitglieder und holt sich seine alten drei Kollegen zurück. Die beiden Auftritte waren wohl die letzten in Originalbesetzung. (Musikbeispiel: Paranoid)

Neben LED ZEPPELIN kam Ende der 60er auch DEEP PURPLE zum Vorschein. Man kann sie ebenfalls als Mitgründer des Genres bezeichnen. Mit ihrem „Smoke On The Water“, welches sie im Keller ihres Hotels aufnahmen, schufen sie zugleich auch eine Hard Rock-Hymne. Mit anderen Hard Rock-Bands haben DEEP PURPLE jedoch fast nichts zu gemeinsam.

Einerseits, weil ihre Musik eher im Klassik als im Blues wurzelt, anderseits, weil die Orgel wesentlicher Bestandteil ihrer Stücke ist. Mit ihrem Debütalbum „Shades Of Deep Purple“ feierten sie auch direkt ihren ersten Erfolg. Ihr gecovertes „Hush“ landete prompt auf Platz fünf in den US-Charts.

Aber erst mit „April“ aus dem dritten Album „Deep Purple“ setzten sie die Weichen für ihre Zukunft. Mit ihrer Kombination aus druckvollen harten Klängen und bis dahin in der Rockmusik unüblichen Tonleitern machten sie sich auch live einen Namen.

Vor allem Mitgründer und Orgelspieler Jon Lord entwickelt die Verbindung zwischen Rock und Klassik weiter. Die Erstaufführung seines „Concerto For Group And Orchestra“ mit dem London Philharmonic Orchestra in der Royal Albert Hall gründete nicht nur ein neues Genre; es ist auch der erste Auftritt der bekanntesten Purple-Lineup. Mit den drei folgenden Studioalben verschaffen ihnen den endgültigen und weltweiten Durchbruch.

 

<< Previous    1  2  [3]  4  5  ...7    Next >>

Startseite
Gitarrenakkorde
Gitarren Grifftabelle
Power Chords
Transponieren
Songs & Chords